2.2Wirtschaft:Wissensintensive Betriebe der Mess-, Medizin- & Molekulartechnik sind weltweit führend

Die Region Göttingen ist im Struktur­wandel soweit fortgeschritten, dass hier der Quartärsektor (sog. Wissens­dienstleistungen mit 36,3 % SVB) – landesweit einmalig – bereits dominiert. Jedoch profitieren noch nicht alle Teilräume von den Innovationseffekten der regionalen Forschungsstandorte (Göttingen, Clausthal). Auch bestehen vielfach große Abhängigkeiten von externen Konzernen.

Die herausragende Position als Standort der Wissenswirtschaft soll gestärkt werden. Dazu soll die Funktion der Wissens­dienstleistungen für die regionale Wertschöpfung ausgebaut werden. Auch bedarf es einer Stärkung der Wissens­basis (Qualifizierung, Intensivierung, Vernetzung. Bei teilräumlicher Strukturschwäche bedarf es betriebsbezogener Förderstrategien.

Das große Potenzial der Region als internationaler Standort für Wissens­dienstleistungen sollte durch ein entsprechendes Netzwerk stärker ausgeschöpft werden. Standortwerbung, Gründungsberatung und Wissens­vernetzung sollen von einem Cluster „Wissens-Region Göttingen“ unterstützt werden. Hierzu ist eine externe Förderung erforderlich.

pdf-iconStudie Kapitel 2.2 (Seiten 45 - 54) Innovative Wirtschaft: Wissensintensive Produktion

Kommentare

  • Die Beschreibungen decken sich mit den Kenntnissen und Erfahrungen des Jobcenter Landkreis Göttingen, das seit 2005 als kommunaler Träger der Grundsicherung für Arbeitsuchende die Aufgaben nach dem SGB II wahrnimmt.

X Grafik