2.3Arbeitsmarkt:Die Region Göttingen bietet beruflich und akademisch hoch qualifizierte Fachkräfte

Der regionale Arbeitsmarkt wandelt sich künftig grundsätzlich; nicht mehr knappe Arbeitsplätze prägen die Entwicklung, sondern Arbeitskräfte werden demografisch bedingt für die Betriebe zum Engpass. Dennoch sind noch zu viele Jugendliche ohne Schulabschluss, zu viele jüngere Erwachsene ohne Erstausbildung und zu viele gering Qualifizierte ohne Erwerbsarbeit.

Demografisch bedingt trifft der Arbeits­markt­wandel die Region Göttingen früher als anderswo. Deshalb müssen hier auch frühzeitiger geeignete Maßnahmen zur Steigerung des Fachkräfteangebots ergriffen werden. Insbesondere die Mobilisierung der regionseigenen Potenziale ist gefragt. Branchen-spezifische Jobbörsen leisten hierzu – auch teilräumlich  – einen wichtigen Beitrag.

Neben der überregionalen Anwerbung müssen vor allem die endogenen Personalpotenziale genutzt werden. Dazu müssen zielgruppenspezifische Mobilisierungsmaßnahmen entwickelt und gefördert werden. Das gilt für Familien unterstützende Maßnahmen, die Frauen eine verstärkte Berufstätigkeit ermöglichen, ebenso für Fortbildungs-maßnahmen, die Ältere länger im Beruf halten.

pdf-iconStudie Kapitel 2.3 (Seiten 55 - 64) Kompetente Belegschaft: Fachkräfte als Entwicklungsfaktor

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