4.3.3Elektroenergie:Die Region Göttingen setzt langfristig auf die Umstellung auf klimaneutrale Wasserstoffenergie

Die Region beteiligt sich an dem bundesweiten Modellprojekt „Schau­fenster Elektromobilität“. Im Vordergrund stehen Anwendungs­möglichkeiten für Elektrofahrräder im Stadtverkehr und im kombinierten Bahn-Bike-Betrieb, um städtische und ländliche Räume für Pendler klimaschonend zu verbinden.

Die Region strebt eine regionale Wasserstoffwirtschaft an, die auf einem klimaneutralen Hydrogen-Elektro-Kreislauf basiert. Er besteht aus regenerativer Stromerzeugung, elektrolytischer Wasserstoff­herstellung, methanisierter Gasspeicherung und elektrischem Brennstoffzellenantrieb.

Die Ausrichtung der Region Göttingen auf eine umwelt- und klimaverträgliche Wasserstoffwirtschaft wird gefördert. Dazu dienen vor allem Forschungs- und Entwicklungsprojekte zur Erzeugung, Speicherung und Verwendung von Wasserstoff als zukunftsfähigem Energieträger.

pdf-iconStudie Kapitel 4.3.3 (Seiten 124 - 126) Elektroprofil: Energieträger Wasserstoff

Kommentare

  • Innovationen bei der Stromgewinnung aus Wasserkraft voran treiben.

    Das vom Kreistag beschlossene Klimaschutzkonzept setzt seine Schwerpunkte in den Bereich regenerative Energien bei der Windkraft. Anders als der Landkreis Göttingen sieht die TU Braunschweig ein höheres Stromgewinnungspotential in der Wasserkraft [1]. Das vorliegende Entwicklungsprofil blendet Wasserkraft ebenfalls aus und beschränkt sich auf Bio-, Wind-, und Solarenergie.

    Dabei steht in vielen Teilen von Südniedersachsen Wasser rund um die Uhr jahrein und jahraus zur Verfügung und nicht nur im Sommer bei guten Wetterverhältnissen oder wenn der Wind die Rotoren der Windkrafträder antreibt. Die störenden Nebeneffekte der Bioenergienutzung (Konkurrenz Biomasse zu Nahrungsmitteln) blieben aus. Verlässliche Stromerzeugung über Wasserkraft findet regelmäßig eine höhere Akzeptanz bei Bürgerinnen und Bürgern als die Erzeugung von Strom aus Wind, da diese mit einer stärkeren Beeinträchtigung des Landschaftsbildes einher geht.

    Im Hinblick auf eine optimale Mischung aus verschieden regenerativen Energiegewinnungsarten sollte im Rahmen des Südniedersachsenplanes in Zusammenarbeit mit Forscherinnen und Forschern eine Anzahl von kleineren Wasserkraftanlagen erprobt werden, um den Einsatz, die Effizienz und Wirksamkeit im Alltagseinsatz zu ermitteln. Als mögliche Standorte kommen alle Plätze in Betracht, an denen in früheren Zeiten Mühlen aus Wasser kinetische Energie lieferten.

    Klar machen zum Ändern!

    [1] http://www.hna.de/lokales/hann-muenden/wasserkraft-grossem-potenzial-muenden-1475525.html

  • Sehr geehrte Damen und Herren,
    liebe regionale Akteure und Mitwirkende des Leitprofils.

    Unter dem Schlagwort Ökologie wurde das Thema Energie in den drei Bereichen „Energieverbrauch“, „Ökoenergie“ und Elektroenergie“ aufgeteilt und dargestellt. Regional tätige Arbeitsgruppen, in denen wir auch mitwirken durften, haben dazu einen schlüssigen Entwurf des Leitprofils erarbeitet. Zu den Themen „Energieverbrauch“ und „Ökoenergie“ sind von unserer Seite aus keine Ergänzungen oder Änderungen notwendig.

    Bei dem Thema „Elektroenergie“ möchten wir drauf hinweisen, dass sich im Laufe der Antragsstellung des Schaufensterantrages eine Änderung in der Konsortialführerschaft ergeben hat. Hier schlagen wir eine Anpassung des Textes vor.

    Seite 126, letzter Absatz
    Änderungsvorschlag

    „Auch die in Südniedersachsen angesiedelten Teilprojekte können damit jetzt vorangebracht werden. Zu den Teilprojekten zählen der Aufbau einer leistungsfähigen Ladeinfrastruktur für Elektroautos, Car-Sharing-Konzepte sowie ein intelligentes Netz- und Strommanagement, Projekte die vom Landkreis Göttingen als Konsortialführer und dem Centrum Neue Energien(CNE) in Jühnde koordiniert werden. Das besondere Augenmerk liegt dabei auf der Verbindung städtischer und ländlicher Räume mit Möglichkeiten dezentraler Energieproduktion und einem starken Pendlerverhalten. Dieser Ansatz ist eine wichtige Säule des Schaufensterantrages der Metropolregion. CNE Geschäftsführer Heiko Lohrengel geht davon aus, dass jetzt mit voller Kraft an der Umsetzung der EMobilität in der Region gearbeitet werden kann. Mit der Stadt und dem Landkreis Göttingen, der Universität, der E.ON Mitte sowie der Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB) habe man starke Partner an der Seite, mit denen man zügig und erfolgreich in die Umsetzung gehen könne. Möglich geworden sei dies dank der erfolgreichen Zusammenarbeit innerhalb der Metropolregion…………“

    Wir wünschen der Region „Südniedersachsen“ ein erfolgreiches Leitprofil und werden uns weiter in zukünftige Themen mit einbringen.

    Freundliche Grüße

    E.ON Mitte AG
    Regionalzentrum Nord
    Armin Schülbe Jörg Hausknecht

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