4Ökologisches Profil:Die Region Göttingen profiliert sich als extensive Kulturlandschaft

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Von Kulturlandschaft zu Agrarlandschaft

Die ökologische Entwicklung der Region Göttingen hat die Erhaltung des Natur- und Kulturerbes der Landschaft zwischen Harz und Weser zum Gegenstand. Naturräumlich bildet die Region den Kernraum des Leineberglandes, einer Mittelgebirgs-Kulturlandschaft von landschaftsästhetischer Schönheit und landschaftsökologischer Vielfalt, die sich zur Agrarlandschaft wandelt. Sie hat besondere Eignung als Erholungsregion in den drei Naturparken Harz, Solling-Vogler und Münden. Kulturräumlich prägt die territorialgeschichtliche Identität als „Südhannover“ noch heute Zusammenhalt und Heimatverständnis.

Region Göttingen als naturnahe Kulturlandschaft

Um dauerhafte Schäden an Umwelt und Klima zu vermeiden, ist es Ziel der ökologischen Entwicklung der Region Göttingen, nur soviel natürliche Ressourcen zu beanspruchen, wie wieder erneuerbar sind. Geschütz werden soll das reichhaltige und hochwertige Natur- und Kulturerbe der Landschaft zwischen Weser und Harz, Werra und Solling. Dazu müssen Naturschutz und Landschafts­pflege sowie Denkmalschutz und Heimatpflege integrierte Rahmen­planungen für den Gesamtraum erarbeiten. Die regionalen Vernetzungen örtlicher Verbände des Naturschutzes und der Heimatpflege sollen gefördert werden.

Förderung der Ressourcenschonung in der Region Göttingen

Die umweltschonende Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen soll gefördert werden. Das gilt besonders für den ökologischen Landbau, den umwelt­verträglichen Bodenabbau sowie die klimaschonende Energieerzeugung. Ebenso bedarf die Erhaltung und Präsentation des regionalen Kulturerbes der Förderung. Förderungswürdig ist die Arbeit der Verbände des Naturschutzes und der Landschaftspflege sowie des Denkmalschutzes und der Heimatpflege. Dazu gehören der Naturpark Münden e.V., der Zweckverband Naturpark Sol-ling-Vogler und der Regionalverband Harz e.V. (Natur- und Geopark Harz).

pdf-iconStudie Kapitel 4 (Seiten 96 - 126) Regenerative Ressourcen: Zwischen Harz und Weser

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