1Strategisches Profil:Die Region Göttingen profiliert sich als Wissenschaftsregion

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Gegenstand des Diskurses ist der Entwurf eines Leitprofils zur Entwicklung der Region Göttingen, das sich aus drei Gliederungsebenen zusammensetzt. Die Gliederung entspricht dem EU-Leitbild 2020 mit den drei Hauptzielen Ökonomie, Soziales und Ökologie (einstellige Gliederung). Diese wiederum werden weiter in jeweils drei Unterprofile (zweistellige Gliederung) mit jeweils drei Feinprofilen (dreistellige Gliederung) unterteilt, so dass ein Gesamtprofil aus 27 Elementen entsteht (vgl. Seite 5). Die Profilformulierungen der Überschriften können Sie im Kommentarfeld bewerten – dabei können Sie sich auch auf eine Profilebene oder ein Profilfeld konzentrieren. Der Auswertung soll das folgende Kommentarschema dienen:

  • Zustimmung: Wenn Ihnen die Formulierung des jeweiligen Entwicklungsprofils zusagt, können Sie dies hier vermerken.
  • Änderung: Wenn Sie einen Änderungsvorschlag zur Profilformulierung machen wollen, können Sie ihn hier eintragen.
  • Anmerkung: Wenn Sie zu den jeweiligen Themen oder Kommentaren etwas anmerken wollen, können Sie das hier tun.

Den Profilen sind jeweils Erläuterungen in drei Spalten zugeordnet, die als innere Gliederung die methodischen Arbeitsschritte widerspiegeln. Die links stehende Spalte a) fasst die Stärken-Schwächen-Analyse und die Chancen-Risiken-Prognose (SPOT-Profil) zusammen. Spalte b) in der Mitte kennzeichnet die darauf reagierenden Ziele und Konzepte. In der rechts angeordneten Spalte c) werden daraus Vorschläge für Programme und Projekte und ihre möglichen Träger abgeleitet:

a) Analyse und Prognose:
Regionaler Strukturwandel (Profil)

Aus Stärken werden Chancen, aus Schwächen keine Risiken, wenn der globale Strukturwandel regionalverträglich gestaltet wird. Dies gilt für die ökonomische, die demografische wie die ökologische Entwicklung. Allen Tendenzen ist gemeinsam, dass die strukturellen Verflechtungen zwischen dem Regionskern und seinem Umland zunehmen und neue Anforderungen an die Planung stellen werden.

b) Ziele und Konzepte:
Regionale Strukturpolitik (Konzept)

Wie stellt sich die Region Göttingen strategisch in einem „Europa 2020“ auf? Welches Profil als Wirtschafts-, Lebens- und Naturraum will sie entwickeln? Welche Ziele zur Entwicklung ihrer räumlich-funktionalen Struktur folgern aus der indikatorbasierten Untersuchung heutiger Stärken und Schwächen sowie künftiger Chancen und Risiken? Welche Akteure verfolgen dazu welche Konzepte?

c) Akteure und Projekte:
Regionale Strukturförderung (Projekt)

Aus den Zielen und Konzepten können in einem abschließenden Schritt Umsetzungsmaßnahmen und dazu erforderliche Förderungsbedarfe abgeleitet werden. Dies können spezielle Investitionshilfen oder konkrete Infrastrukturprojekte sein. In einem „Südniedersachsen-Programm“ werden die förderungswürdigen Projekte nach zeitlichen (2014-2020) fachlichen und räumlichen Prioritäten geordnet.

Von der Startseite kommen Sie per Mausklick zu den Hauptseiten 1 – 5. Von den Kapiteln 2 – 4 gelangen Sie zu den jeweiligen drei Unterseiten (Unterprofil), bei denen sich weiter jeweils drei Teilseiten (Feinprofil) öffnen lassen.

Auf den Blog-Seiten können Sie zu den Haupt-, Unter- und Feinprofilen jeweils die Kapitel der zugrunde liegenden Studie aufrufen und sich über die thematischen Grundlagen informieren.

Die Methode orientiert sich an dem „Leitfaden Online-Konsultation“ der Bertelsmann Stiftung (vgl. Koop, A., Gütersloh 2010, pdf-iconwww.online-konsultation.de/leitfaden). Zur Beteiligung an diesem „Online-Diskurs“ wurden in einem ersten Schritt für die Regionalentwicklung relevante Institutionen per Rundmail direkt angeschrieben und um ihre Meinung generell und zu speziell gekennzeichneten Punkten gebeten (vgl. Verteiler). Die Bürgerinnen und Bürger werden in einem zweiten Schritt über die Medien um Teilnahme gebeten. Auf den fünf Hauptseiten, den neun Unterseiten und den 27 Teilseiten können alle eingehenden Kommentare zu den Profilentwürfen nachvollzogen werden. Nach Ablauf des Diskurses werden die Kommentare ausgewertet und das Ergebnis in diesem Blog dokumentiert.

pdf-iconStudie Kapitel 1 (Seiten 6 - 33) Raumstrategische Profilierung: Wissensregion Göttingen

Kommentare

  • Ich teile die Auffassung, dass schon im Titel eine Verknüpfung zur Südniedersachsen-Förderung sinnvoll wäre, die subjektiv wie objektiv über die Region Göttingen hinausgeht.

  • Bereits der Arbeitstitel „Profil Region Göttingen 2020“ setzt voraus, dass alle Kommunen in der Region Südniedersachsen sich als Region Göttingen verstehen. Ein Arbeitstitel „Südniedersachsen als Region Göttingen 2020“ hätte besser den gemeinsamen Weg beschreiben können.

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